(Erweiterung der Palette sinnvoller Freizeitangebote für Jugendliche im Stadtgebiet)
Sein Hauptaugenmerk legt das ALSO - Projekt auf die Erweiterung der Palette sinnvoller Freizeitangebote für Jugendliche im Stadtgebiet.
Nachdem im Mai 1997 zunächst mit einem Selbstbehauptungskurs für Mädchen in einem Magdeburger Fitness-Studio begonnen wurde, folgte kurz darauf das erste Mitternachtsturnier im Fußball in einer Sporthalle.
Mittlerweile haben sich diese Turniere zu einem echten Renner unter den fußballbegeisterten Jugendlichen entwickelt, so dass man dazu überging Stadtteilmeisterschaften auszutragen.
Höhepunkt ist dann die einmal im Jahr stattfindende Endrunde um den ALSO-Cup.
Neben diesen großen Fußballturnieren hat das ALSO - Projekt aber noch viel mehr zu bieten. Genauso beliebt sind Volleyball- und Basketballturniere, Fitness- und Aerobic-Kurse, sowie die Fahrradwerkstatt oder die erste überdachte Trainingshalle für die Skaterszene auf dem Magdeburger Hafengelände.
Team RASKOVA gewann 10. Stadt-ALSO-Cup Da leider nur sieben von den neun qualifizierten Mannschaften an dem Endrundenturnier teilgenommen hatten, spielten alle Teams in einer Staffel jeder gegen...
Der 7. Landes-ALSO-Cup fand im 9. September 2005 in Magdeburg statt.Im Albert-Einstein-Gymnasium in der Landeshauptstadt trafen sich am Freitag, 09.09.05 ab 22.00 Uhr Freizeitteams aus Dessau,...
Der 8. ALSO-Cup der Stadt Magdeburg (28.01.05) in der Sporthalle des Einstein-Gymnasiums.Sieger wurde die Mannschaft "Die 4 lustigen 5", die Mannschaft "White Shirts II" gewann den...
Der erste europaweite ALSO-Cup fand im 1. Oktober 2004 in Magdeburg statt. Als Wettkampfort wurde das Albert-Einstein-Gymnasium auserwählt, diese Lehrstätte wurde erst 1996 erbaut und bietet...
Erster Bundes-ALSO-Cup-Pokal geht nach ThüringenMit einem spannenden Endspiel zwischen den Lokalmatadoren "Schellis" aus Magdeburg und der Mannschaft "midnight-fun" aus...
Anfang der 90ziger kam der Mitternachtssport nach Deutschland und wurde zunächst in Köln praktiziert. Hier fanden einzelne Streetballturniere statt.
History des ALSO-Projektes
Das ALSO-Projekt (kommt von ALternatives SOfortprogramm) wurde im April 1997 von der Jugendberatungsstelle der Polizeidirektion Magdeburg (JUBP) mit dem Ziel initiiert, kostenfreiebewegungsbezogene, niederschwellige, sozialarbeiterische Betreuungsangebote auf kommunalen Bolzplätzen und in kommunalen Sporthallen und Freizeiteinrichtungen stadtteilübergreifend anzubieten. Dazu gehören Mitternachtssport, Bolzplatz bzw. Calcetto-Turniere und auch Selbstbehauptungskurse als Primärangebote.
Seit 1997 gibt es in Magdeburg kontinuierliche Mitternachtssportangebote jeden Freitag in 3 Sporthallen. Es wird überwiegend Fuß- u. Volleyball gespielt Die Turniere haben eher Wettkampfcharakter.
Daraus entstanden der
Stadt-ALSO-Cup (seit 1998)
Landes-ALSO-Cup,(seit 1999)
Bundes-ALSO-Cup (seit 2001)
EURO-ALSO-Cup (seit 2004)
Interessant ist sicher, dass andere Bundesländer den ALSO-Gedanken aufgenommen haben und ähnliche Projekte und Maßnahmen initiieren oder gegründet haben, wie z.B. das midnight-fun e.V. in Jena (Thüringen), oder die Sportjugendclubs-ARENA in Berlin und das Projekt "Suspekt" in Nürnberg.
Nicht zu vegessen, die Mitternachtsaktivitäten in Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein (Netzwerk-Spinne), NRW und jüngst auch im Saarland.
Wo gibt es Hilfe für kriminelle Jugendliche? - auszugsweise:
Aggressionen abbauen und Teamgeist entwickeln
Damit holt das ALSO-Team nicht nur Jugendliche von der Straße, sondern baut auch Aggressionen ab, trägt zum körperlichen Wohlbefinden und zur Entwicklung von Teamgeist bei. Damit versteht sich das ALSO-Team als eine dritte Säule im Sportbereich neben dem Leistungs- und üblichen Breitensport und ist so mit seinen 31 ABM-Kräften in Magdeburg kaum noch wegzudenken.
... dem Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz der Polizeidirektion statt. 3.1.4 Projekte der PD Magdeburg „ALSO" - Alternatives, freizeitpädagogischesAntigewalt - Sofortprogramm ...
Nachstehend finden Sie eine Auswahl von Links zum Thema Sport und Freizeit. Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die Info-Hotline der Landesmarketinggesellschaft 0180 5372000 (0,12 EUR/min vom Festnetz)
Die Streetballtour ist ein Projekt der Sportjugend Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Basketballverband Sachsen-Anhalt. Die Tour gibt es seit 1996. Unter dem Motto "Mit Streetball gegen Drogen und Gewalt" finden jährlich Stadtfeste, Aktionstage, Schulfeste und diverse Streetballevents statt. Gerade im "Spiel" ohne Betreuer und Schiedsrichter werden die Mitspieler aufgefordert Konfliktsituationen selbst zu lösen und Entscheidungen zu tolerieren. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die gewaltfreie sportliche Begegnung und das ungezwungene Zusammensein von Jugendlichen. Die im Sport geltenden Regeln wie Fairness, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und Multikulturalität erlangen eine hohe Bedeutung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention bei Jugendlichen.
Eine wunderbare Möglichkeit für fußballverliebte Kids, sich auch noch dann, wenn der Ball mal ruht, mit dem runden Leder zu beschäftigen, bietet "Mein großes Fußballbuch". Garantiert unterhaltsam und informativ - auch für Eltern! mehr... )
Ph
Integration durch Sport
Das Bundesprogramm "Integration durch Sport" wird aus den Mitteln des Bundesministeriums des Inneren in Sachsen-Anhalt seit 1991 finanziert. Das zentrale Ziel des Programms ist die Integration von Spätaussiedlern, Zuwanderern und benachteiligte Einheimischen durch und in den Sport. Integration ist im Programm "Integration durch Sport" ist als Querschnittsaufgabe angelegt.
Dementsprechend beruht die Arbeitsweise des Programms auf dem Netzwerkprinzip und orientiert sich auf trägerübergreifende Projekte, um die Aufgaben in Ballungszentren, Wohnumfeldern mit hohem Zuwandereranteil oder in Brennpunkten wirksam zu lösen.
Für die Umsetzung spielen folgende Bausteine eine wichtige Rolle:
Stützpunktvereine (Sportvereine, die sich auf besondere Weise in der Integrationsarbeit engagieren)
Integrationsveranstaltungen (Maßnahmen vor Ort zur Umsetzung der Programmziele)
Starthelfer (ehrenamtliche Mitarbeiter, die koordinierende und organisatorische Aufgaben bei der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten wahrnehmen)
Qualifizierungsmaßnahmen (interkulturelle Schulungen für Personen, die an der Programmumsetzung beteiligt sind)
Sportmobil (kostenloses sportbezogenes Sportgeräteangebot zur Unterstützung integrativer Veranstaltungen)
Die Bandbreite der geförderten Maßnahmen reicht von Mitternachtssport, Turnieren, Schnupperangeboten, Sportkursen, Ferienfreizeiten u.a. über spezielle Angebote in Schulen bis zu Kleinprojekten in problematischen Stadtteilen.
2007 beteiligen sich in Sachsen-Anhalt 25 Stützpunktvereine, 6 Netzwerkgremien und 48 Übungsleiter an der Integrationsarbeit des Programms "Integration durch Sport".
Hier finden Sie alle wichtigen Anträge und Formulare zum Projekt "Intergration durch Sport":
Das Internet-ABC ist eine neue und werbefreie Plattform für den Einstieg ins Internet.
Hier finden Kinder, Eltern und Pädagogen Tipps für den sicheren und kreativen Umgang mit dem Internet. Es gibt eine Kinderseite, die Schnuppertour und eine Elternseite.
Anders als herkömmliche Enzyklopädien ist die Wikipedia frei. Es gibt sie nicht nur kostenlos im Internet, sondern jeder darf sie mit Angabe der Quelle und der Autoren frei kopieren und verwenden. Dafür sorgt die GNU-Lizenz für freie Dokumentation, unter der die Autoren ihre Texte veröffentlichen. Mehr Informationen zu Wikipedia im Wikipedia-Artikel über Wikipedia.
- Daraus
Freizeit ist die frei zur Verfügung stehende Zeit des Menschen, vor allem im Vergleich zur Arbeitszeit. Das Wort geht auf die spätmittelalterlichen Rechtsbegriffe „Freye-zeyt“ und „frey zeit“ zurück und benannte damals die Zeit des „Marktfriedens“.
(Womit WIR beim durchgängigen Thema sind, was es noch nicht ist unter
Die im März 2001 gegründete deutschsprachige Wikipedia ist eine von vielen internationalen Wikipedia-Ausgaben. Mit 764.132 Artikeln ist sie zurzeit die zweitgrößte Wikipedia nach der
Kommunikation und Marketing Freitag, 04.03.1994, S. 7 / Nr. 45 Die Industrie als Händler und der Einzelhandel als Markenartikler
Rollentausch in vielen Branchen (revolutionär, wie der Wechsel vom Blei zum ... Digitalen, wie in der Drucktechnik:Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation)/ Immer mehr Handelsmarken bedrängen die klassischen Herstellermarken / Von Franz M. Schmid-Preissler
MÜNCHEN. Die Hersteller sind alarmiert: Die Handelsmarken erleben in Europa eine Renaissance, besonders in den niedrigen Preislagen und Massensegmenten. Wie ist dies möglich? Der Handel hat sich durch die gewaltigen Konzentrationsprozesse der vergangenen Jahre so ausbreiten können, daß er heute über einen flächendeckenden Absatz verfügt. Damit besitzt er eine Marktmacht, die früher ausschließlich in der Hand der den zersplitterten und nur regional tätigen Handel versorgenden Industrie lag. Die allgegenwärtige Kommunikation und die Mobilität des Verbrauchers ermöglichen es, eine Ware über 3000 bis 5000 Absatzstellen für praktisch jedermann erhältlich zu machen, genauso viele Absatzstellen, wie die meisten der großen Handelsorganisationen kontrollieren. Es gibt aber auch Branchen, in denen bereits einige hundert Geschäfte eine nationale Versorgung möglich machen, und bei Prestige- und Premiumprodukten sind die entsprechenden Zielgruppen mit 20 bis 50 Verkaufspunkten zu erreichen.
Die Industrie gibt industrielle Kompetenz ab, beschränkt sich selbst - teilweise aus dem Lean- und Lohnproduktionsdenken heraus - auf das Beschaffungsmanagement und wird so zum Großhändler. Sie verabschiedet sich - zumindest teilweise - aus ihrer Herstellerfunktion. Wer annimmt, daß es sich dabei lediglich um einzelne Fälle handelt, irrt. Ganze Branchen haben sich so in den letzten Jahren verändert. Beispielsweise die deutsche Bekleidungsindustrie: Sie produziert praktisch nicht mehr, sondern läßt produzieren - in China, Portugal, der Türkei, der Ukraine und dem früheren Jugoslawien, um nur einige Länder zu nennen. Und während die Industrie zum Groß- und Einzelhändler wird - beispielsweise verkaufen heute praktisch alle Hersteller ihre Erzeugnisse in den Modezentren zu Hersteller- oder Beinahe-Herstellerpreisen an den Verbraucher - übernimmt der Handel industrielle Kompetenz, indem er anonyme Lieferanten und in wachsendem Umfang die Vorlieferanten seiner bisherigen Lieferanten an sich bindet und als Vermarkter eigener Marken auftritt. Könnten diejenigen, die beispielsweise C & A leichtfertig und vorschnell zum Bekleidungshaus der kleinen Leute abstempeln, an der Laderampe eines C & A-Kaufhauses sehen, welche hochnoblen Markenhersteller dort ihre Erzeugnisse mit einem C & A-Zeichen abliefern, würden sie sehr wahrscheinlich dieses Handelsunternehmen in einem anderen als dem üblicherweise unterstellten Licht sehen.
War der Handel früher darauf angewiesen, daß die Industrie ihm ihre Erzeugnisse andiente, so kann er sich heutzutage weitgehend selbst eindecken - und zwar direkt dort, wo die Industrie ihrerseits kauft oder fertigen läßt. Darüber hinaus verfügt insbesondere der Filialhandel über höchst wirtschaftliche Lager- und Logistikstrukturen. Er beschäftigt erstklassige Marketingspezialisten, er arbeitet - wie die Industrie - mit qualifizierten Werbefachleuten zusammen, hat eine Marktübersicht, die die Industrie nicht hat - nicht zuletzt, weil er Zugang zur gesamten Industrie besitzt -, und er hat neben den von der Industrie aufgebauten Marktforschungsinstrumenten eigene, die ihm täglich Auskunft über die Verbraucherresonanz geben.
Der Handel arbeitet im übrigen rationeller und kostengünstiger als die Industrie. Diese gibt für Marketing, Vertrieb, Werbung und Verkaufsförderung riesige Summen aus - und dies bei sinkender Effizienz -, während der Handel die Markenartikel der Industrie aufgrund der Vorleistungen der Hersteller nicht selten aufschlagslos als Lockvogel-Angebote verkauft, um in deren Windschatten dann gut kalkulierte Handelsmarken mitzuverkaufen.
Schließlich fördern die Hersteller klassischer Marken ihre eigene Konkurrenz, indem sie immer häufiger Kapazitätsspitzen für die Fertigung von Handelsmarken verfügbar machen. Hierbei schaffen sie sich nicht selten über ein falsch verstandenes Deckungsbeitragsrechnungsdenken eine preisliche Konkurrenz, die ihnen bei gleicher Qualität sozusagen die Marktanteile im eigenen Hause abjagt. Ein Beispiel hierfür: Der dänische Käsehersteller Castello verkauft sein Originalprodukt in Deutschland zu 4,29 DM. In einer bekannten Handelsmarkenausstattung hingegen wird er zu einem Preis verkauft, der es dem Handelsunternehmen erlaubt, das Produkt zu 2,49 DM anzubieten.
Betrachtet man die Situation in allen ihren Facetten, kommt man zu dem Schluß, daß eine Vielzahl von Markenarten um die Gunst des Verbrauchers kämpfen und die klassische Herstellermarke bedrängen. Es geht also nicht nur um die Handelsmarke, der man allerdings die stärkste Wettbewerbsposition zugestehen muß. Chancen haben alle, die mehr sind als bloße Markierung. Marken mit Persönlichkeit, Marken, die einen Mythos besitzen, Marken, hinter denen eine starke Produktleistung steht, und deren Absender - gleichgültig ob er Hersteller oder Händler ist - identifizierbar ist und als Partner des aufgeklärten Verbrauchers Vertrauen und Akzeptanz besitzt.Franz M. Schmid-Preissler ist Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Schmid-Preissler GmbH, München